Jugendpflege Markus Pieper zieht vor Gästen der CDU Harpstedt eine erste Bilanz
Harpstedt - Das erste halbe Jahr als Jugendpfleger in der Samtgemeinde liegt hinter Markus Pieper. Für die CDU Harpstedt mit Fraktionsmitgliedern und Kommunalwahlkandidaten Anlass, sich in der Jugendpflege eine erste Bilanz anzuhören. Pieper hat recht schnell guten Draht zu den Jugendlichen gefunden – auch durch Gespräche, in denen der von seiner einstigen Tätigkeit in einer Notunterkunft für obdachlose Drogenabhängige berichtete und die jungen Leute selbst erzählen ließ.
Für viele Jugendliche sei das „JuH“, wie die Jugendpflege mittlerweile genannt wird, etwas wie das zweite Elternhaus, erfuhren die Besucher. Hier können sie Freunde treffen, kickern, Tischtennis oder Billard spielen. Der „Offene Treff“ stehe Kindern und Jugendliche ab zehn Jahren offen. Auch das Internet sei Thema: Die Jugendlichen können surfen, für Hausaufgaben recherchieren, spielen. Wobei alle Rechner (teils ausrangierte Schulgeräte) professionelle Jugendschutzsoftware haben; zudem achten die Mitarbeiter auf jugendgerechten Umgang.
Ein neuer Billardtisch wäre durchaus willkommen, verriet Pieper auf Frage nach Wünschen. Dass mit gespendeten Sachen sorgsam umgegangen werde, betonte Jugendpflegerin Annelen Voß.
Der Etat, so erfuhr die CDU, müsse ebenso für die „Happy Kids“ reichen, da es für die Betreuung nach der Schule für Grundschüler kein eigenes Budget gebe. Mitgenommen haben die Gäste, dass es als wichtig angesehen wird, Eltern zu helfen: Viele Familien könnten sich die Betreuung nach der Schule oder das Mittagessen nicht leisten.