CDU würdigt Engagement des ehrenamtlichen Besuchsdienstes im DRK-Seniorenzentrum
Da staunten die Ehrenamtlichen nicht schlecht, als sich die Tür zum Seminarraum öffnete, und Einrichtungsleiterin Birgit Brunsch eine Delegation aus CDU-Kommunalpolitikern und -Kommunalwahlkandidaten mit in eine Besprechung brachte: Den Gästen lag daran, dem Besuchsdienst des DRK-Seniorenzentrums für seine unentgeltliche Arbeit zu danken. Stefan Wachholder, Heinz Volkmer und Yvonne Geppert überbrachten den Ehrenamtlichen in einem großen Korb einen nachträglichen Ostergruß. Die Überraschung verfehlte ihre Wirkung nicht. Junge und Junggebliebene, die sich dem Besuchsdienst anschließen und ihre eigenen Fähigkeiten ehrenamtlich einbringen möchten, können sich im DRK-Seniorenheim melden (Tel.: 04244/9400).eb/boh
Die Seniorenbetreuerinnen treffen sich alle zwei bis drei Monate mit der Heimleitung, um sich auszutauschen. Die Unionspolitiker erfuhren, dass es heute schwierig ist, Menschen zur Übernahme eines Ehrenamtes zu bewegen. Dabei bedeutet dies keineswegs nur, etwas zu geben; die Ehrenamtlichen bekommen, wie sie aus eigener Erfahrung mit glänzenden Augen berichteten, auch sehr viel Freude und Dankbarkeit zurück. Aktuell leben 71 Bewohner im DRK-Seniorenzentrum Harpstedt. Die Damen des Besuchsdienstes trainieren beispielsweise das Gedächtnis der älteren Menschen, schulen in Sitzgymnastik die Beweglichkeit und Fitness, lesen den Bewohnern vor oder gehen mit ihnen spazieren. Einzelbetreuung, gemeinsame Ausflüge oder Konzertbesuche zählen ebenfalls zu den Aktivitäten. Der Besuchsdienst unterstützt ferner die von der Heimleitung geplanten Veranstaltungen: Fasching, Maibaumsetzen, Tanznachmittage, Erntedankfest und Weihnachtsfeier versüßen den Senioren den Alltag. Gern gesehen sind bei solchen Anlässen interessierte Besucher: Jüngst etwa lockten Darbietungen von Musikschülern und HTB-Ballettkindern auch Eltern in das Altenpflegeheim. Die ehrenamtlichen Betreuerinnen stellen fest, dass es sich wirklich lohnt, den hinter dem Bewohner steckenden Menschen kennen zu lernen. Sie hören zuweilen tolle Geschichten und erleben die älteren Mitbürger als oftmals sehr humorvolle Zeitgenossen, die jede Abwechslung im Alltag mit großer Dankbarkeit würdigen.