Dünsen - Jahrelang mussten Radfahrer entlang der Landesstraße 338 zwischen Dünsen und Harpstedt Huckel, Löcher und Risse hinnehmen, doch damit soll in diesem Jahr Schluss sein. Am Montag überbrachte CDU-Landtagsabgeordneter Ansgar Focke Dünsens Bürgermeister Hartmut Post die frohe Kunde, dass der Radweg endlich saniert werden soll.
Auf dem Radweg Dünsen-Harpstedt sollen Flickschustereien ein Ende haben: Ansgar Focke (links) zeigte Hartmut Post das Schreiben von der Bereits im September 2008 hatte Post den CDU-Politiker bei einem Ortstermin auf den schlechten Zustand des Radweges hingewiesen (die
NWZ berichtete). Vor allem Baumwurzeln hatten den Radweg stark angehoben. „Ansgar Focke wurde aktiv und kurz darauf wurde der Radweg an einigen Stellen ausgebessert“, erinnert sich Post. Doch am schlechten Gesamtzustand des, so Post, „meistgenutzten Radweges in der Samtgemeinde“ änderte sich nichts.
Der Kragen platzte Post dann Anfang dieses Jahres, als ohne sein Wissen an einigen Stellen die Schilder „Radwegschäden“ und „Radfahrer absteigen“ installiert wurden, weil der Belag aufgrund von Frostschäden zwei bis drei Zentimeter hoch stand. „Da habe ich gleich wieder Ansgar Focke angerufen“, erzählte der Bürgermeister. Der Abgeordnete habe sofort Gespräche mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg geführt. Die bestätigte den dringenden Sanierungsbedarf und ordnete zunächst provisorische Ausbesserungen mit Kaltasphalt an.
Mittlerweile hat die Behörde ein Konzept zur Instandsetzung des Radweges erarbeitet. Danach sei auch vorgesehen, die zwischen Radweg und Fahrbahn stehenden sieben Birken zu fällen, sofern die Untere Naturschutzbehörde zustimmt. „Mit der Erstellung der Ausschreibeunterlagen wurde bereits begonnen“, konnte Focke verkünden. Saniert werden soll das fast zwei Kilometer lange Stück zwischen den Einmündungen Amtsheide und Waldstraße.
Focke geht davon aus, dass spätestens nach den Sommerferien mit den Arbeiten begonnen werden kann