CDU schaut sich Schäden am Planschbecken an / Klaus Viehmeier präsentiert einen ersten Sanierungsvorschlag
„Die meisten Schäden haben wir beim Reinigen des Beckens festgestellt“, sagt Klaus Viehmeier. Der Wasserstrahl des Hochdruckreinigers brachte die porösen Stellen ans Licht. Ratsmitglied Heino Buchtmann klopft den Beckenboden probeweise ab und vernimmt ein hohl klingendes Geräusch. „Alles Schrott“, lautet sein knapper Kommentar. Fehler waren offenbar schon bei Entstehung des Beckens gemacht worden, deutet Klaus Viehmeier an: „Der Bereich unter der Sohle hätte drainiert werden müssen. Das ist nicht passiert.“
Wegen der Schäden habe die Verwaltung die vorgesehene „Technik-Erneuerung vorerst auf Eis gelegt“, teilt Ingo Fichter mit. Das Planschbecken hätte eigentlich – wie früher – wieder einen eigenen Filter bekommen sollen. Der Haushalt 2013 sieht Mittel dafür vor. Wenn die Samtgemeinde aber eine große Sanierung angehen will, müsse „der Filter zum Becken passen“, gibt Fichter zu bedenken.
Erst danach macht es eigentlich Sinn, über die Sanierung in den politischen Gremien zu beraten. „Ich habe gehört, dass es am 1. Juli eine Planungsausschusssitzung geben soll. Dort könnten wir das behandeln“, schlägt CDU-Fraktionssprecher Hartmut Post vor. Ingo Fichter vermag den Termin noch nicht zu bestätigen, räumt aber ein: „Vielleicht passt das ja.“
Die Frage, wie die Samtgemeinde die Badegäste für die aufgrund von Frostschäden verspätet gestartete Saison und den Totalausfall des Planschbeckens entschädigen könnte, beschäftigt indes Stefan Wachholder. Sein Vorschlag, den Preis für die Dauerkarten statt Ende bereits Anfang Juli zu halbieren, stößt bei Fichter offenkundig auf wenig Gegenliebe. Diejenigen, die das Planschbecken nutzten, seien im Übrigen nicht die typischen Saisonkarten-Käufer – zu diesem Schluss kommt der Verwaltungs-Vizechef nach ungezählten telefonischen Beschwerden im Zusammenhang mit dem nicht zur Verfügung stehenden „Baby-Becken“.