CDU Samtgemeinde Harpstedt

CDU schickt Herwig Wöbse ins Rennen

Die CDU hat ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Harpstedt nominiert. Das Ergebnis fiel einstimmig aus.


Spitzenkandidat der Union: Herwig Wöbse (2.v.l.) freute sich über die Glückwünsche von Ehefrau Beate Jürgens-Wöbse sowie der Landtagsabgeordnete Ansgar-Bernhard Focke (links) und Hartmut Post.Spitzenkandidat der Union: Herwig Wöbse (2.v.l.) freute sich über die Glückwünsche von Ehefrau Beate Jürgens-Wöbse sowie der Landtagsabgeordnete Ansgar-Bernhard Focke (links) und Hartmut Post.
Der CDU-Ortsverband der Samtgemeinde Harpstedt setzt zu 100 Prozent auf Herwig Wöbse bei der Bürgermeisterwahl am 25. Mai. Dafür stimmten 22 Mitglieder am Montagabend im Hotel „Zur Wasserburg“. Nein-Stimmen oder Enthaltungen gab es nicht, ein Gegenkandidat meldete sich ebenfalls nicht. „Ich danke euch für euer Vertrauen“, sagte der 47-Jährige sichtlich erleichtert nach der Wahl.

Abgestimmt wurde geheim. Dafür hatte Hartmut Post, Fraktionsvorsitzender der CDU im Samtgemeinderat, eigens Wahlkabine und -urne aufgestellt. „Abstimmen dürfen nur wahlberechtigte EU-Bürger, die ihren Wohnsitz seit drei Monaten in der Samtgemeinde haben“, erläutert Post die Kriterien. Nach der Wahl eines Versammlungsleiters, einer Schriftführerin, zweier Vertrauenspersonen und einer Stimmzähl-Kommission ging es in die Wahlkabine.

Bereits zum dritten Mal nominiert die Union einen Kandidaten mit dieser Vorgehensweise. Post: „Alle guten Dinge sind drei.“ Dabei sei der Vorstand von Herwig Wöbse von Anfang an überzeugt gewesen, so Post. „Wir kennen dich seit vielen Jahren und wir meinen, dass du der Richtige bist.“ Wöbse – verheiratet und drei Kinder – ist seit zwölf Jahren Bürgermeister der Gemeinde Prinzhöfte und seit sieben Jahren stellvertretender Samtgemeindebürgermeister. Im Kreistag ist er ebenfalls seit sieben Jahren aktiv, leitet seit zwei Jahren die CDU-Fraktion.

Wöbse: „’Ein Bürgermeister für alle’, lautet mein Motto.“ Dabei wolle er auch die Interessen der Mitgliedergemeinden der Samtgemeinde im Blick behalten. „Wir sitzen alle in einem Boot“, so Wöbse.

Die Kommunalpolitik sei ihm wichtig. Dafür habe er sich aus seinem Beruf als staatlich geprüfter Landwirtschaftsleiter zurückgezogen.

Die Kommunalpolitik liege ihm sehr am Herzen, „Hier vor Ort hat man mit Menschen zu tun“, sagt er. Darüber hinaus fühle er sich mit seiner Heimat sehr verbunden, kenne Land und Leute.

Neben der Zukunftssicherung der Samtgemeinde sei ihm der demografische Wandel ein wichtiges Anliegen. In diesem Zusammenhang habe das Leben im Alter bislang wenig Beachtung gefunden, sagt er. „Das ist ein Thema.“

Darüber hinaus sollen sowohl das soziale Engagement als auch das Ehrenamt eine wichtige Rolle spielen, sagt Wöbse. Er selbst habe sich stets in ehrenamtlichen Posten engagiert.